Das Moon-Family Observatorium oder besser der Außenstandort

Da auf Dauer die Balkonsterwarte mit ihren widrigen Bedingungen nicht das wahre ist und wir auch keine Lust dazu haben immer ins Feld zu fahren, mußte sich kurz über lang etwas ändern. Zufällig ergab es sich, das wir am Rand unserer Kleinstadt in einem sehr kleinen Kleingartenverein zu einem Grundstück mit kleinem Gartenhäuschen und allem was dazu gehört, gekommen sind.

Nachdem auch die nächtlichen Bedinungen dort geprüft und für gut befunden  wurden, stand sofort fest: Hier muß eine Säule hin!!!

Also ging es zunächst an die Planung und dann an die Ausführung.

Hier mal ein Panorama-Blick von Ost nach West

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Und hier nun ein paar ein paar Fotos von den Arbeiten

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Als erstes habe ich mal den Metallbauer um die Ecke besucht und ein ein wenig befragt. Da es aber ein paar Schwierigkeiten mit der Beschaffung eines Rohres mit 200 Durchmesser gab, habe ich die Planung geändert und hierfür Flachstahl genommen, der in Form eines Achtecks geschweißt wurde.

Der Flachstahl hat eine Dicke von 5 mm.
Die Säule ist 1500 mm lang und oben in der Säule ist ebenfalls eine 5 mm Dicke Stahlplatte eingeschweißt, die eine Öffnung von 80 mm hat.

Der Flansch unten an der Säule hat hat die Maße 35 x 35 mm und ist ebenfalls aus 5 mm dicken Stahl.

Das Gesamtgewicht der Säule beträgt so ca. 35 kg

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Dann ging es ans Buddeln und Betonieren der 1. Lage. Der Boden ist eigentlich purer Lehm und somit war das buddeln gar nicht so einfach. Die Lochmaße beträgen 60 x 60 cm und die Tiefe 100 cm. Nach dem Buddeln wurde Beton mit der Hand angerührt und 40 cm hoch geschüttet. Mittels Handbetrieb wurde der Beton verdichtet und die Bewehrung wurde natürlich auch eingebracht.

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Zwischenzeitlich wurde die Säule mit einem ersten Anstrich versehen und nach dem Trocknen in den Garten verfrachtet. Da angekommen wurde sie auf den bereits gegossenen und gehärteten Beton  montiert und schön mit Wasserwage und Libelle nivelliert.

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Und hier ein anderer Einblick. Der Rundstahl unter dem Flansch der Säule war nur ein Provisorium. Die Säule wurde nämlich auf den Betonsockel verschraubt. Die Bewehrung, die senkrecht aus dem Sockel ragt, dient zur Verbindung mit der 2. Betonschicht.

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Und wieder war ein Tag gekommen, an dem Beton angemischt wurde. Mit der Hand - versteht sich.
Die Prozedur war wieder die selbe. Mischen - rein ins Loch, verdichten, Bewehrung rein und zum Schluß noch glätten.

Insgesamt habe ich 280 kg Beton verbaut.

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Da die Kopfplatte der Säule ja eine Öffnung hat, wurde hierdurch die Säule mit Quarsand befüllt, was sich positiv auf das Schwingungsverhalten auswirkt. Die Säule hat insgesamt 60 kg Quarzsand als Befüllung bekommen.

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Zum Schluß wurde der Rest des Lochs wieder mit Mutterboden und den zuvor entnommenen Grassoden geschlossen.
 

Ein paar massive Rüttelversuche wurden durchgeführt und das Ergebnis heißt: Hier bewegt sich rein gar nichts. Das Ding ist massiv und stabil.
 

Die Säulenhöhe bis zur Grasnabe beträgt nun nur noch 90 cm. Die restlichen 60 cm der 150 cm langen Säule sind im Beton und Lehmboden untergebracht.

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Zum Schluß wird nun noch der Säulenadapter für meine Montierung eingenordet und auf die Säule geschraubt. Hierdurch habe ich dann trotz Auf- und Abbau der Montierung immer eine nahezu perfekt eingenordete Montierung. Den minimalen Restfehler sehe ich dann nach dem Alignen an meiner Steuerung und kann mit den Azimuth- und Altitude Schrauben an der Montierung das Feintuning machen.

Die Öffnung in der Mitte wird mit einem kleinen Deckel verschlossen.

 

 

 

 

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